Eine Veranstaltungsreihe zur Kritischen Theorie und ihrer Position zum Subjekt als Schlüsselkategorie der idealistischen Philosophie
 

„Philosophie“, so formulierte Theodor W. Adorno in einer Einführungsvorlesung in den frühen 1960er Jahren vor Frankfurter Student*innen, „ist der zum Bewusstsein erhobene Widerstand gegen alle Klischees“. Die Philosophie als Kritik der Vorurteile und Ressentiments, des Halbwissens und der Ideologie, bedarf nicht nur der Klugheit oder der Einsicht: „Sie ist die objektive Entfaltung des Bewusstseins, welche die subjektive Entfaltung impliziert“.¹ Das Bewusstsein kann sich demnach nicht in der sammelnden Anhäufung von Wissen beschränken, es soll sich selbst erfahren, begreifen, schließlich auf sich reflektieren. Es soll sich seiner selbst gewahr werden, damit „Freiheit“ und „Wille“, „Ich“ und „Vernunft“ als miteinander zusammenhängende, inhaltlich verschränkte und sich entwickelnde Begriffe verständlich werden, deren gemeinsamer Ursprung nirgendwo anders als im Subjekt zu verorten ist. Die philosophische Bewegung, die in radikalster Weise die Frage nach der Entfaltung des Bewusstseins und diesem einen Ursprung stellte, war der deutsche Idealismus des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. In seinem „ältesten Systemprogramm“ von 1796/97 wurde die Quintessenz treffend auf den Punkt gebracht: „Die erste Idee ist die natürliche Vorstellung von mir selbst als einem absolut freien Wesen.“² Diese absolute Freiheit, so die optimistische Hoffnung, sollte sich pädagogisch in der weltzugewandten Bildung des Individuums und historisch im Fortgang der Zeit als Fortschritt manifestieren.

Der Begriff des Subjekts ist jedoch, wie auch seine kategorischen Korrellate aus der Tradition des deutschen Idealismus, zum Mythos erstarrt. Ist heute von „Freiheit“ oder „Wille“, „Ich“ oder „Vernunft“ die Rede, ist nur noch eine Verfallsform dessen gemeint, was sich Kant, Hegel, Schelling, Hölderlin oder Fichte einst darunter dachten. Dass diese Veränderungen in der Semantik der Begriffe auch und gerade ökonomisch bedingt sind, zeigt sich nicht zuletzt in der heutigen Welt von Forschung und Lehre: Das studentische Individuum, dem einst noch zugestanden wurde, sich durch die geistige Auseinandersetzung mit den Wissenschaften zur Person zu formen, ist innerlich längst fragmentiert in eine Vielzahl an Kompetenzen, die seine Abrichtung auf die optimale zukünftige Verwertung im kapitalistischen Betrieb gewährleisten sollen. Vernunft meint kaum mehr als die selbstbeherrschte, systematische und effizente Planung des Karrierewegs durch den Wust von Modulen und Credit-Points unter Verzicht auf die Verwirklichung eigener Interessen und Bedürfnisse, Freiheit kaum mehr als die Freiheit zur Verklärung des Umstandes, dass der gewählte Studiengang durch seine „Praxisorientierung“ kaum Freiräume zum Innehalten, zum kritischen Nachdenken, Nachfragen und Diskutieren bietet. Doch so attraktiv es einerseits sein mag, die Heroen der klassischen deutschen Philosophie als Unterstützer im Kampf gegen die fortschreitende Ökonomisierung der Bildung herbeizuzitieren, so einseitig ist dieses Unterfangen zugleich: Im Kern weisen ihre Theorien von je her denjenigen Doppelcharakter auf, der für die bürgerliche Philosophie seit ihrer Entstehung insgesamt charakteristisch ist, indem sie sowohl die Anpassung des Individuums an die gesellschaftlich vermittelten Zwänge von moralischen Imperativen, historischen Gesetzmäßigkeiten und ökonomischen Notwendigkeiten argumentativ zementieren als auch die Einrichtung einer gerechten Welt durch vernünftige und freie Menschen gedanklich antizipieren.

Somit ist das Subjekt als zentraler philosophischer Begriff der idealistischen Tradition andererseits auch nicht als historisch überholt zu verwerfen oder unbeholfen als schöner Schein der kapitalistischen Verwertungsmaschine zurückzuweisen. Die Kritische Theorie war es, die den Doppelcharakter des idealistischen Subjektbegriffs darin erkannte, dass er sowohl Produkt der bürgerlichen Gesellschaft ist als auch über sie hinausweist. Sie gelangte zu der Einsicht, dass sich nur durch die Reflexion auf den Bruch im Subjektbegriff überhaupt noch subjektives Bewusstsein zu entwickeln vermag. In diesem Sinne möchten wir mit der Veranstaltungsreihe den „Verblendungszusammenhang“, der sich um den Begriff des Subjekts gelegt hat, in verschiedenen Hinsichten aufhellen: Erstens anhand einer kritischen Analyse der idealistischen Subjektkategorie und dem Problem, ob sich das Subjekt überhaupt unabhängig und losgelöst von gesellschaftlichen Bedingungen und Prägungen begreifen lässt (Tagesworkshop mit Christian Thein), und zweitens anhand einer Auseinandersetzung mit der Frage, wieweit sich hinter der behaupteten Ideologiefreiheit unserer Zeit der ideologische Schleier selbst verbirgt (Vortrag und Diskussion mit Maik Puzić). Daran anknüpfend wird zu erörtern sein, wie sich die bürgerliche Vorstellung von einem „Fortschritt“ der Geschichte herausbildete, die kritisch zu durchbrechen gerade erfordert, den Begriff des Subjekts und seines Selbstbewusstseins auf den Prüfstand zu stellen (Workshop mit Michael Städtler). Abschließend soll mit dem Begriff der „Entfremdung“ eine Kategorie in den Fokus gerückt werden, die seit den Marxschen Frühschriften aus den 1840er Jahren den Einspruch gegen die kapitalistische Zurichtung des Individuums zum Ausdruck brachte, die aber ohne eine differenzierte Auseinandersetzung mit der idealistischen Subjektkonzeption notwendig missverständlich bleibt (Vortrag und Diskussion mit Dirk Lehmann).
 

 

Die Veranstaltungsreihe besteht aus zwei Workshops und zwei Vorträgen mit anschließenden Diskussionen. Die Workshops finden im F030 (Keller des Fürstenberghauses, Domplatz 20-22) und die Vorträge im H2 (Hörsaalgebäude, Schlossplatz 46) statt. Der Eintritt ist frei.

 
24.05.2014 – 10-18 Uhr:
Das Subjekt der Gesellschaft
Kritische Perspektiven vom Idealismus zu Adorno

Workshop mit Christian Thein
[ Ankündigungstext ]
 

05.06.2014 – 19:30 Uhr:
Sie wissen es, aber sie tun es trotzdem
Ideologie und Ideologiekritik im „postideologischen“ Zeitalter

Vortrag und Diskussion mit Maik Puzić
[ Ankündigungstext ]
 

20./21.06.2014 – 17-21 Uhr/12-18 Uhr:
Peter Bulthaup, Parusie
Zur Geschichtsphilosophie Walter Benjamins

Workshop mit Michael Städtler
[ Ankündigungstext ]
 

03.07.2014 – 19:30 Uhr:
Entfremdung und Verdinglichung
Die Linie Hegel, Marx, Lukács und die kritische Theorie

Vortrag und Diskussion mit Dirk Lehmann
[ Ankündigungstext ]
 

 

 

 

Das Subjekt der Gesellschaft
Kritische Perspektiven vom Idealismus zu Adorno

Workshop mit Christian Thein

Freiheit ist der Schlüsselbegriff des Deutschen Idealismus. Freiheit wird verstanden als die spontane Fähigkeit des Denkens zu Reflexion und Abstraktion. Freiheit wird auch verstanden als eine intrinsische Beziehung von Moralität und Sittlichkeit, also Recht, Gesellschaft und Staat. Das Subjekt oder der Geist sind im Idealismus die Ausgangspunkte dieser Bestimmungen von Welt, Gesellschaft und Freiheit. Jedoch unterscheiden sich die Begriffe von Subjekt und seinen Bezugspunkten in der Welt (Objekt und Objektivität) zwischen Kant und Hegel. Im ersten Teil des Workshops soll die Beziehung von Hegel zu Kant hinsichtlich des Subjektbegriffs dargelegt werden. Textgrundlage bilden die „Einleitung“ in die „Phänomenologie des Geistes“ von Hegel und der zweite Teil der „Drei Studien zu Hegel“ von Adorno mit dem Titel „Erfahrungsgehalt“.

In der von Hegel vollzogenen Dynamisierung und Kontextualisierung des Subjektbegriffs ist somit schon angelegt, was Adorno in seinen philosophischen Schriften ausführt: Der philosophische Begriff hat einen sozialen Gehalt, das Subjekt ist immer schon ein soziales Subjekt. Gegen die identitätsphilosophischen Harmonisierungsversuche des Deutschen Idealismus zielt Adorno jedoch auf die Konfrontation von Begriff und Sache, von Subjekt und gesellschaftlicher Objektivität ab. Zum Verständnis dieser kritischen Lesart der idealistischen Termini soll im zweiten Teil des Workshops das Wesentliche der Idealismusrezeption anhand des ersten Teils der „Drei Studien zu Hegel“, überschrieben mit der Titulierung „Aspekte“, textnah erarbeitet werden. Damit setzt sich der Workshop insgesamt zum Ziel, die Begriffsentwicklung zu verfolgen und auf diesem Wege in Möglichkeiten der kritischen Verhältnisbestimmung von Subjekt und Gesellschaft einzuführen.
 

Zum Referenten: Christian Thein ist Juniorprofessor für Fachdidaktik der Philosophie und Ethik an der Universität Mainz. In seiner Dissertation „Subjekt und Synthesis“ widmete er sich der kritischen Analyse des Idealismus und seiner Rezeption bei Adorno, Habermas und Brandom, mit der er im Jahr 2013 an der Universität Münster promoviert wurde.
 

[ Da die Teilnehmer*innenzahl begrenzt ist und damit wir die Textgrundlagen zuschicken können, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung zum Workshop unter akkritischetheorie@yahoo.com ]
 

Samstag, 24.05.2014, 10-18 Uhr
Fürstenberghaus F030 // Domplatz 20-22 // 48143 Münster

[ zur Übersicht ]

 

 

Sie wissen es, aber sie tun es trotzdem
Ideologie und Ideologiekritik im „postideologischen“ Zeitalter

Vortrag und Diskussion mit Maik Puzić

In Marx’ Kapital findet sich die wohl bekannteste und elementarste Beschreibung der Funktionsweise von Ideologie: „Sie wissen es nicht, aber sie tun es.“ Trifft diese Beschreibung der Funktionsweise von Ideologie auch noch auf unser heutiges – und wie man von allen Seiten rufen hört – „postideologisches“ Zeitalter zu? Oder müsste der oben zitierte Satz, um dem Geist unserer „zynischen“, „illusionslosen“ Ära gerecht werden zu können, vielleicht eher lauten: „Sie wissen es, aber sie tun es trotzdem!“?

In diesem Vortrag soll ein kurzer Überblick über die historisch-begriffliche Genealogie und Transformation des Ideologiebegriffs und damit einhergehend des Begriffs der Ideologiekritik gegeben werden. Im Rückbezug auf Autoren wie Benjamin, Adorno und Žižek soll hier deutlich gemacht werden, dass und warum wir heute tiefer in Ideologie stecken als jemals zuvor. Zudem soll anhand von Alltagsbeispielen die moderne Funktionsweise von Ideologie aufgedeckt und ins Bewusstsein gehoben werden, um so der Frage nachzugehen, wie eine ‚postideologische’ Ideologiekritik heute angemessen formuliert und konzeptualisiert werden könnte.
 

Zum Referenten: Maik Puzić hat in Münster und Wien Philosophie, Geschichte und Soziologie studiert. Er ist Lehrbeauftragter für Philosophie und Religionswissenschaft an der Universität Münster und promoviert über Hegels Theorie der zweiten Natur.
 

Donnerstag, 05.06.2014, 19:30 Uhr
Hörsaal H2 // Schlossplatz 46 // 48143 Münster

[ zur Übersicht ]

 

 

Peter Bulthaup, Parusie
Zur Geschichtsphilosophie Walter Benjamins

Workshop mit Michael Städtler

„Dem historischen Materialisten fällt die Idee des menschenwürdigen Daseins, an der allein die politische Praxis sich zu orientieren vermöchte, weder aus dem leeren Himmel zu, noch entspringt sie ihm aus der Schau eines vermeintlich unzerstörbaren Wesens der Menschen, sie entwächst vielmehr der Geschichte als deren Anderes, vor dem diese zu einer einzigen Katastrophe wird.“³

Wie dies zu denken ist, ist das Thema des Aufsatzes ‚Parusie‘ von Peter Bulthaup, der als Schüler Adornos und Horkheimers in Darmstadt und Hannover Philosophie lehrte. Der Aufsatz setzt ein mit der Rekonstruktion des Geschichtsdenkens der Aufklärung und der klassischen deutschen Philosophie, um dieses theoretische Selbstbewußtsein der bürgerlichen Gesellschaft mit der realen gesellschaftlichen Verfassung ihrer Lebensbedingungen zu konfrontieren, die auch Bedingungen geschichtlichen Handelns sind. Von Bedeutung sind dabei die theoretischen Bedingungen des historischen Selbstbewußtseins, die Formen seines Denkens: Der Ausgangspunkt aller Kritik und Praxis ist für Bulthaup – wie für die frühe Kritische Theorie – das Subjekt. Besondere Aufmerksamkeit gilt daher dem Verhältnis von theoretischem Potential des Subjekts und seiner Beschränkung, Beschädigung durch die Bedingungen der Praxis. Als zentrale Frage zeigt sich dann die nach der Möglichkeit geschichtlichen, politischen Handelns in der kapitalistischen Gesellschaft; oder danach, wie an dem Begriff des Fortschritts (hin zu menschenwürdigen Lebensbedingungen) gegenüber der technokratischen Usurpation des Fortschrittsbegriffs (und seiner realen Bedingungen) ebenso wie gegenüber der positivistischen Dekonstruktion dieses Begriffs festzuhalten ist.

Das war auch die zentrale geschichtsphilosophische Frage Walter Benjamins, auf den Bulthaup Bezug nimmt. Einig waren sich beide darin, daß die Möglichkeit von Geschichte unter der Voraussetzung kapitalistisch vermittelter Herrschaft nur durch eine kritische Gesellschaftstheorie denkbar wird und nur von einem revolutionären historischen Subjekt umsetzbar wäre; und daß alles Reden von Geschichte unterhalb dieser Bedingungen an der dienstfertigen Suspension von Geschichte mitwirkt. An Geschichte festzuhalten setzt dann unter den gegebenen Bedingungen den resistenten Impuls einer Hoffnung ums Ganze voraus, der theoretisch nicht begründbar ist. Wie kann man das denken?
 

Zum Referenten: Michael Städtler ist Privatdozent für Philosophie an der Universität Münster und Vorstand des Gesellschaftswissenschaftlichen Instituts Hannover. Promotion über „Die Freiheit der Reflexion. Zum Zusammenhang der praktischen Philosophie mit der theoretischen bei Hegel, Thomas von Aquin und Aristoteles“. Habilitation an der Universität Münster über „Kant und die Aporetik moderner Subjektivität. Zur Verschränkung historischer und systematischer Momente im Begriff der Selbstbestimmung“.
 

[ Da die Teilnehmer*innenzahl begrenzt ist und damit wir die Textgrundlage zuschicken können, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung zum Workshop unter akkritischetheorie@yahoo.com – vorbereitend ist der Aufsatz Parusie zu lesen! Zudem kann die Kenntnis der Thesen Über den Begriff der Geschichte von Walter Benjamin hilfreich sein. ]
 

Freitag, 20.06.2014, 17-21 Uhr und
Samstag, 21.06.2014, 12-18 Uhr
Fürstenberghaus F030 // Domplatz 20-22 // 48143 Münster

[ zur Übersicht ]

 

 

Entfremdung und Verdinglichung
Die Linie Hegel, Marx, Lukács und die kritische Theorie

Vortrag und Diskussion mit Dirk Lehmann

Unter Entfremdung kann recht vorläufig ein Zustand verstanden werden, in dem die „natürlichen“ und „organischen“ Beziehungen des Menschen zu sich, zur äußeren Natur und zu seinen Mitmenschen eigentümlich verrückt sind. Allgemein ist Entfremdung so als eine defizitäre Beziehung zu begreifen. Gleichgültigkeit, Instrumentalisierung, Versachlichung, Künstlichkeit, Isolation, Sinnlosigkeit und Ohnmacht können vor diesem Hintergrund als Ausdruckformen dieses Defizits gelten. So verstanden hat Entfremdung zwar einerseits das Zeug dazu, zu einem Schlüsselbegriff der Krisendiagnosen der Moderne zu werden. Bei Lichte besehen lässt sich aber bereits erahnen, dass Entfremdung ein recht schillernder und undeutlicher Begriff ist, dem man, nach einem Urteil Georges Labicas, „nicht trauen sollte“. Ungeachtet des harschen Verdikts wird aber, bei aller begrifflichen Laxheit, irgendwie deutlich, dass Entfremdung eine typisch moderne Stimmungslage einfängt. Entfremdung genießt also nach wie vor und trotz ihres gegenwärtigen Verschwindens aus dem Vokabular der Gesellschafts- und Kulturkritik einiges an Aktualität.

Wie kommt es also dazu, dass Menschen sich selbst etwa nur noch als gleichgültig und ohnmächtig, ihre Beziehungen zu anderen als instrumentell und sinnlos erfahren? Wie lässt sich verstehen, dass diejenigen, die sich selbst vielleicht als „Subjekte“ begreifen, ihrer Subjektivität beraubt sind? Wer sind die „Räuber“? Eine Antwort, die das Handeln der Individuen selbst in Betracht zieht und keine Mutmaßungen über eine Verschwörung der Herrschenden anstellt, scheint dringlich. Ferner die Frage, wie sich dieser Zustand begreifen lässt, ohne auf anthropologische Konstanten zurückzugreifen, Entfremdung also gerade nicht als die schicksalhafte Abkehr von einem eigentlichen und einstmals versöhnten Naturwesen zu verstehen. Schließlich berührt Entfremdung die Frage nach Emanzipation und Freiheit; wie ist ihre Aufhebung denkbar?

Diesen Fragen versucht der Vortrag auf einer von Georg Wilhelm Friedrich Hegel über Karl Marx und Georg Lukács bis hin zur kritischen Theorie reichenden Linie nachzugehen.
 

Zum Referenten: Dirk Lehmann hat in Duisburg und Bielefeld Soziologie studiert. Er arbeitet gegenwärtig über die Entstehung und Entwicklung der kritischen Theorie und veröffentlicht unregelmäßig in „Kritiknetz – Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft“ und in „Phase 2 – Zeitschrift gegen die Realität“.
 

Donnerstag, 03.07.2014, 19:30 Uhr
Hörsaal H2 // Schlossplatz 46 // 48143 Münster

[ zur Übersicht ]

 

 

 

Diese Veranstaltungsreihe findet statt mit freundlicher Unterstützung durch:

 

 

 


¹ Titel der Veranstaltungsreihe und direkte Zitate bis hier: Theodor W. Adorno, Philosophische Terminologie. Zur Einleitung, Band 1, Frankfurt am Main 1973, S. 132.
² Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Werke, Band 1, Frankfurt am Main 1971, S. 234.
³ Peter Bulthaup, Parusie. Zur Geschichtsphilosophie Walter Benjamins, in: ders. (Hg.), Materialien zu Benjamins Thesen „Über den Begriff der Geschichte“. Beiträge und Interpretationen, Frankfurt am Main 1975, S. 122-148, hier: S. 124. Der Text ist außerdem zu finden in: Peter Bulthaup, Das Gesetz der Befreiung. Und andere Texte, Lüneburg 1998, S. 215-243.

 

 

 

Advertisements